Houndmove entwickelt funktionales Hundezubehör – aus echter Trainingspraxis.
Nach dem Training waren meine Hände fettig, der Leckerlibeutel innen feucht und meine Hose hatte wieder eine neue Stelle, an der ich mir unbewusst die Hände abgewischt hatte.
Ärger über einen Leckerlibeutel, der im Training nicht immer mitspielte, war der Anfang. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.
Houndmove ist nicht aus einem Businessplan entstanden, sondern aus der Trainingsrealität. Aus sieben Jahren Alltag mit einem Hund, aus Situationen im Regen, aus nassen Händen, aus Momenten, in denen Sekunden über gelungenes Timing entscheiden. Und aus der x-ten Leckerlitasche, die mein Hundetraining nicht so unterstützt, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Frage war irgendwann simpel: Geht das nicht besser?
Das war der Startpunkt für Houndmove: funktionales Hundezubehör aus echter Trainingserfahrung.
Wie alles begann
Emil ist sieben Jahre alt, und seit genauso vielen Jahren trainieren wir gemeinsam. Am Anfang standen zwei- bis dreimal wöchentlich Besuche in der Hundeschule auf dem Plan. Als erster eigener Hund war das für mich Neuland. Ohne Anleitung hätte ich mir vieles nicht zugetraut – zu groß war der Respekt vor all den Dingen, die man beachten muss: Körpersprache, Timing, Ruhe, Klarheit.
Heute trainieren wir anders. Mal strukturiert, mal eingebettet in Arbeitsspaziergänge, mal mit Dummytraining, mal nur mit kleinen Einheiten zwischendurch. Es soll uns beiden Spaß machen. Wichtig ist mir vor allem, dass es für uns passt und dass Emil ausgelastet ist.
Emil ist Allergiker, deshalb gibt es bei uns selten fertige Leckerli. Meist koche ich selbst. An einem dieser Tage waren es gebratene Putenwürfel – noch warm, noch feucht. Schon in der Küche war klar, was passieren würde: Der Leckerlibeutel würde das nicht mögen.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt mehrere Modelle ausprobiert. Stoffbeutel mit Kordelzug, größere Taschen mit Deckel, Leckerlibeutel mit Magnetverschluss, kleine Silikonvarianten und auch solche, die schlicht gut aussahen. Jede hatte etwas, das funktionierte, und etwas, das im Alltag störte. Nichts war wirklich schlecht – aber nichts war wirklich bis zum Ende durchdacht.
Neben der Kaffeemaschine standen noch Silikon-Muffinförmchen vom Wochenende. Eher im Scherz kam mir der Gedanke, eine davon als eine Art doppelten Boden in den Leckerlibeutel zu legen. Es war improvisiert, nicht besonders elegant und definitiv nicht perfekt. Aber der Beutel blieb trocken. Der Zugriff funktionierte. Und zum ersten Mal hatte ich nicht das Gefühl, dass ich nach jedem Spaziergang ein feuchtes Innenfutter reinigen müsste.
Am nächsten Tag kam die Muffinform wieder mit. Zweite Trainingsrunde, wieder feuchte Snacks – und wieder blieb der Beutel trocken. In diesem Moment wurde mir klar: Nicht das Training ist kompliziert. Es sind oft die kleinen Dinge rund ums Zubehör, also das, was dich eigentlich entlasten soll.
Was wir im Alltag gelernt haben
Was man über Leckerlibeutel und Trainingstaschen lernt, lernt man nicht im Laden. Man lernt es draußen – im Regen, wenn die Finger kalt sind, wenn der Hund bereits reagiert hat und man selbst noch im Beutel sucht.
Über die Jahre wurde mir klar, worauf es wirklich ankommt: Der Zugriff muss blind funktionieren. Eine Tasche darf sich in Bewegung nicht verselbstständigen. Feuchte Snacks brauchen eine saubere Lösung. Und ein halbvoller Beutel muss genauso zuverlässig sein wie ein voller. Solche Dinge stehen auf keiner Verpackung. Sie ergeben sich aus Erfahrung. Meine Erfahrungen teile ich im Artikel Leckerlibeutel Vergleich 2026.
Irgendwann hatte ich mehrere Trainingsbeutel im Schrank – je nach Situation einen anderen. Jeder hatte seine Berechtigung, aber keiner war so durchdacht, dass ich nicht wieder überlegen musste, welchen ich heute mitnehme. Mal gänzlich abgesehen von der Frage: Wohin mit Schlüssel, Geld/EC Karte oder Kotbeuteln?
Warum daraus Houndmove entstanden ist
Houndmove ist aus genau diesen Überlegungen entstanden. Nicht, weil es „noch einen Leckerlibeutel“ braucht, sondern weil ich aufgehört habe, diese kleinen Unstimmigkeiten als gegeben hinzunehmen. Knistern, das den Hund ablenkt. Schlechter Zugriff. Rutschende Gurte. Materialien, die Gerüche speichern und sich nicht richtig reinigen lassen. Kleine Dinge, die in Summe auf Dauer einfach nerven.
Wir hatten irgendwann einfach keine Lust mehr, ständig neues Zeug zu kaufen und auszuprobieren. Zurück blieb die schlichte Frage: kann man das nicht besser machen?
Wir entwickeln deshalb nicht mit dem Anspruch, möglichst schnell etwas auf den Markt zu bringen, sondern mit dem Anspruch, es sorgfältig zu durchdenken. Der aktuelle Leckerlibeutel Prototyp entsteht aus konkreten Beobachtungen im Training. Wir testen, verwerfen, passen an, denken neu. Funktion entsteht selten durch Zufall. Und immer dabei: Emil, unser Familienlabrador. Er zeigt mir sofort, wenn ein Ablauf nicht rund ist. Oder wenn etwas nervt.

Wofür Houndmove konkret steht
Houndmove entwickelt funktionales Hundezubehör mit einem klaren Anspruch:
- Zubehör darf Training und Fokus nicht ausbremsen.
- Konstruktion muss im Alltag bestehen – bei Regen, Bewegung und Ablenkung.
- Materialien müssen praktikabel sein, nicht nur optisch ansprechend.
- Lösungen entstehen aus Beobachtung, nicht aus Trends.
- Produkte werden hinterfragt, getestet und weiterentwickelt.
- Wir arbeiten unabhängig. Wir entscheiden selbst. Und wir entwickeln nur, was wir im Alltag wirklich brauchen. Unser Ziel ist nicht, möglichst viel anzubieten – sondern durchdachte Lösungen zu schaffen, die im echten Training bestehen
In unserem Artikel über Leckerlibeutel im Trainingsalltag zeigen wir, welche Details für uns wirklich zählen.
Wenn dich das Thema interessiert und du wissen möchtest wie es mit unserem Prototyp weitergeht, komm gerne ein Stück mit. Hier geht es zu Post von Emil und weiteren Infos zu unserem Leckerlibeutel Houndmove Core. Wenn du einfach so ein Stück mitlesen magst, freut uns auch das sehr.