Warum ein Muffinförmchen zur Gründung von Houndmove geführt hat

Nach dem Training klebten meine Hände. Der Leckerlibeutel war innen feucht. Und meine Hose hatte eine neue Stelle, an der ich mir offenbar unbewusst die Finger abgewischt hatte – direkt neben den fünf anderen Flecken aus den Wochen davor. Meine Hose sah aus wie eine Trainingsdokumentation. Nicht schön.

Der Übeltäter: ein Leckerlibeutel, der einfach nicht mitspielen wollte. Klingt banal. War es auch. Und genau da fing alles an. Manchmal sind es nicht die großen Dramen, die einen auf eine Idee bringen – es ist eine feuchte Hosentasche um sieben Uhr morgens.

Houndmove ist nicht am Reißbrett entstanden, mit Businessplan und Meeting-Raum voller Buzzwords. Houndmove ist im Regen entstanden, mit kalten, klebrigen Fingern. In sieben Jahren Trainingsalltag mit Hund, in denen ich gelernt habe: Sekunden entscheiden über gutes Timing – und ein schlechter Leckerlibeutel klaut dir genau diese Sekunden. Die x-te Tasche, die mein Training eher ausbremste als unterstützte, hat irgendwann eine simple Frage in mir ausgelöst: Geht das nicht besser, und gerne auch in hübsch?

Ja. Geht es. Und genau deshalb gibt es jetzt Houndmove. Neugierig geworden? Dann findest Du hier nähere Infos zum Houndmove Core und Houndmove Clean.  Emil freut sich über dein Interesse. 

Wie alles begann

Emil ist fast acht, genauso lange trainieren wir schon zusammen. Als Ersthund-Besitzerin hatte ich anfangs ungefähr so viel Ahnung von Hundeerziehung wie ein Reh von Steuererklärungen. Deshalb ging es zwei-, dreimal die Woche  in die Hundeschule, weil ich mir das so ganz ohne Anleitung nicht zugetraut hätte. Heute läuft es entspannter: mal strukturiert, mal als Arbeitsspaziergang, mal einfach fünf Minuten zwischendurch. Und mal auch garnicht. Hauptsache, es macht uns beiden Spaß und Emil ist ausgelastet.

Emil ist außerdem Allergiker, fertige Leckerli fallen bei uns flach – ich koche/backe viel selbst. An einem ganz normalen Dienstag waren es gebratene Putenwürfel, noch warm, noch feucht und ich wußte: der Leckerlibeutel würde es nicht mögen. Keiner der Beutel, die ich bis dahin ausprobiert habe, hielt das lange aus. Du kennst den Geruch, oder??

Und ich hatte einige durchprobiert: Stoffbeutel mit Kordelzug wo ich ständig diese Festzieher statt das Leckerli in der Hand hatte, und Falten warf er obendrein. Taschen mit waschbarem Innenbeutel (die hielten länger, aber irgendwann rochen auch die nach dem Käse von letzter Woche), Magnetverschluss (cool, aber im entscheidenen Moment oft zu langsam), Silikonvarianten (niedlich, aber klein). Also, viel Auswahl auf dem Markt aber nichts passte so richtig. Hygienisch waren sie, bis auf die kleine Silikonvariante, alle nicht. 

Neben der Kaffeemaschine standen noch Silikon-Muffinförmchen vom Wochenende. Halb im Scherz habe ich eins als doppelten Boden in den Beutel gelegt. Nicht elegant, Aussehen null Sterne aber - der Beutel blieb trocken, der Zugriff funktionierte. Zum ersten Mal musste ich nach dem Spaziergang nicht das ganze Innenfutter auswaschen. Und auch nicht Wühlen, weil Silikon keine Falten schlägt. Am nächsten Tag kam das Förmchen wieder mit. Wieder feuchte Snacks, wieder trockener Beutel. Da war klar: Nicht das Training ist das Problem. Es ist das Zubehör, das dich eigentlich entlasten soll – und stattdessen ständig Aufmerksamkeit fordert, die eigentlich bei deinem Hund bleiben sollte.

Was mir kein Laden beigebracht hat

Man lernt Leckerlibeutel nicht im Prospekt kennen, oder auf einer coolen Internetseite, sondern draußen, im Regen, mit klammen Fingern, während der Hund schon reagiert hat (nur leider nicht auf mich, weil ich noch im Beutel wühle). Der Zugriff muss blind funktionieren. Eine Tasche darf in Bewegung nicht ihr Eigenleben entwickeln – unsere Hunde sind schneller, als wir bis 1 zählen können. Feuchte Snacks brauchen eine echte Lösung, kein "geht schon irgendwie". Aber auch Krümel in deiner Gassitasche müssen nicht sein, oder? Und ein halbvoller Beutel muss genauso zuverlässig sein wie ein voller: deine Restmenge Käsewürfen wird Physik nicht außer Kraft setzen.

Das steht auf keiner Verpackung, das ergibt sich erst nach genug Trainingstagen. Details dazu findest du auch im meinem Artikel Leckerlibeutel Vergleich 2026 mit klarem Testsieger.

Warum daraus Houndmove wurde

Houndmove ist aus genau diesen kleinen Situationen entstanden. Nicht, weil die Welt "noch einen Leckerlibeutel" gebraucht hätte, sondern weil ich aufgehört habe, kleine Nervereien einfach hinzunehmen: knisterndes Material, das den Hund ablenkt, schlechter Zugriff, Gurte, die rutschen, sobald man sich bückt, Materialien, die jeden Trainingsgeruch speichern und sich nie richtig reinigen lassen. Das Thema war mir besonders wichtig. Ich hatte einfach keine Lust mehr, beim Training 200 mal und mehr in einen Beutel zu greifen, der die Leckerligerüche und Fette der letzten 3 Monate in sich vereint. Schau mal in meinen Artikel über Reinigung, wo ich Fett sichtbar mache. Die Bilder sprechen für sich!

Wir wollen nicht möglichst schnell irgendwas auf den Markt werfen, sondern es richtig durchdenken. Der aktuelle Prototyp entsteht direkt aus dem, was wir im Training beobachten – wir testen, verwerfen, passen an, fangen manchmal von vorn an. Und immer mittendrin: Emil, unser Familienlabrador und mein schärfster Tester. Er merkt sofort, wenn ein Ablauf hakt, und sagt es mir auf seine Art ziemlich unmissverständlich. 

Houndmove entwickelt funktionales Hundezubehör mit klarem Anspruch: Zubehör darf Training und Fokus nicht ausbremsen. Konstruktion muss im Alltag bestehen, nicht nur im Produktfoto. Materialien müssen funktionieren, nicht nur gut aussehen. Und Lösungen entstehen aus Beobachtung, aus Rückschlägen, aus neuen Versuchen. Und immer alltagsgetestet. 

Für wen ist houndmove?

Für Menschen, die Hundetraining ernst nehmen – aber sich selbst nicht zu ernst. Die wissen, dass Konditionierung in Sekundenbruchteilen entschieden wird. Und dass Alltag nicht immer Instagram-tauglich ist. 

Wenn du wissen willst, wie es mit unserem Prototyp weitergeht: Werde Founding Member und sicher dir exklusive Vorteile. Und wenn du einfach nur bis hierhin mitgelesen hast, aber lieber einfach weiterhin zwischendrin mal vorbeischaust, auch das freut uns sehr!

Wofür Houndmove konkret steht

Houndmove entwickelt funktionales Hundezubehör mit einem klaren Anspruch:

  • Zubehör darf Training und Fokus nicht ausbremsen.
  • Konstruktion muss im Alltag bestehen – bei Regen, Bewegung und Ablenkung.
  • Materialien müssen praktikabel sein, nicht nur optisch ansprechend.
  • Lösungen entstehen aus Beobachtung, nicht aus Trends.
  • Produkte werden hinterfragt, getestet und weiterentwickelt.
  • Wir arbeiten unabhängig. Wir entscheiden selbst. Und wir entwickeln nur, was wir im Alltag wirklich brauchen. Unser Ziel ist nicht, möglichst viel anzubieten – sondern durchdachte Lösungen zu schaffen, die im echten Training bestehen